Bernheck ist eine spätmittelalterliche Rodung des Bamberger Bischofs in den Veldensteiner Forst hinein. Die wahrscheinlichste Deutung des Ortsnamens wird mit dem Vorhandensein einer „Bärenhecke“ begründet, die sich wohl anfänglich bei der neuen Siedlung befand.

Eichenstruth wird 1361 urkundlich erstmalig erwähnt, als der Nürnberger Patrizier Rüdiger Valzner 2 Höfe in Eycheinstrut an Herdegen Holzschuher verkauft. Im mittelhochdeutschen bedeutete „Strut“ so viel wie Sumpf oder Gebüsch, ein Ort also, der sich im Bereich eines Eichengebüsches oder einer von Eichen umgebenen sumpfigen Hüll, befindet.

Erstmals nachweisbar ist ein „Ottenhof“, also der Hof des Otto, 1437 in den Bamberger Lehenbüchern, als der Bamberger Bischof Anton von Rotenhan Hans und Sigmund von Egloffstein mit dem Ottenhof und seinen Zugehörungen belehnte.

Plech gehörte zum Bamberger Kirchengut auf dem Nordgau. Die weltlichen Herrschaftsrechte des Bischofs übten darüber als Vögte der Bamberger Kirche die Grafen von Sulzbach aus.

Spies kommt als Nachname bereits in den Jahren 1187/89 mit Berthold Spies und Heinrich Spies vor. Ob diese Ministerialen mit der Burg Spies in Verbindung zu bringen sind, erscheint zweifelhaft. So wie auch bei Ulrich Spies, der als Schiedsrichter im Erbstreit des 1248 verstorbenen Herzogs Otto von Andechs-Meranien fungiert, heißt es nie „von Spies“.

Die Wanderregion süd-östliche Fränkische Schweiz

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